Bandwirkermuseum

42369 Wuppertal, Remscheider Straße 50 (keine Postanschrift)  Tel.: 0202 / 563-7222 (AB)

Öffnungszeiten: Mittwochs, 17:00 Uhr bis 18:00 Uhr oder nach Vereinbarung.

Flyer Bandwirkermuseum als PDF Datei:   Flyer Bandwirkermuseum

Kontaktseite:                                                    Arbeitskreis Bandwirkermuseum

 

2014.09 Bandwirkerteam

Das Team vom Museum v.l. Josua Halbach, Walter Abram, Manfred Halbach, Gottfried Halbach, Heinrich Monhof

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Das Ronsdorfer Bandwirkermuseum in der alten Fachschule , Remscheider Straße

Erläuterungen zum Ronsdorfer Bandwirkermuseum

Bandwirkerei war der Haupterwerb seit der Gründung von Ronsdorf 1745. Die   Beschäftigungszweige bestanden etwa zu je einem Drittel aus Bandfirmen,  Eisenwarenherstellern und Lebensmittelhändlern. Ronsdorf galt als Mittelpunkt der bergischen         Hausbandwirkereien, deren Blütezeit im 19. Jahrhundert lag. Auf eine stattliche Zahl von rd.    2000 Bandstühlen, die zum größten Teil von Hausbandwirken betrieben wurden, konnte die    selbständige Stadt um 1900 bei 13299 Einwohnern zurückblicken. Erst ab Mitte des 20.   Jahrhunderts entwickelte sich die Bandwirkerei in Ronsdorf rückläufig.

Ziel des Ronsdorfer Heimat- und Bürgervereins war, den für Ronsdorf bedeutenden Erwerbszeig der Bandwirkerei in einem Museum für die Nachwelt zu erhalten. Aus einem Zusammenschluss   einiger ehemaliger Bandwirker  unter dem Initiator Josua Halbach bildete sich 1989 der „Arbeitskreis Bandwirkermuseum“. Josua Halbach (Jahrgang 1912), selbst langjähriger Hausbandwirker. ist es zu verdanken, dass mit Unterstützung der Stadt Wuppertal Ronsdorf an historischer Stelle, in der „ehemaligen Preußischen Bandwirkerschule“ (im Volksmund Fachschule)  ein Bandwirkermuseum unter der Federführung des Heimat- und Bürgervereins eingerichtet werden konnte.

Vom handbetriebenen Mühlstuhl (etwa 1836) über elektrisch betrienem Band- und Jacqardstuhl bis zum modernen Nadelautomaten wird die technische Entwicklung der Bandindustrie gezeigt. Alle Geräte, wie über Transmissionen angetriebene Winden und Spulmaschinen sowie Schärhaspel vermitteln ein komplettes Bild der  heimischen Hausbandwirkerindustrie. Die Herstellung der Riete anhand von Standmustern wird vorgeführt, die Anfertigung von Schetspulen in Mustern und das Schlagen und Schnüren von Jacqardkarten gezeigt.  Zahlreiche Fachbücher über die Bandwirkerinsdustrie und Videobänder über die Arbeit der Bandwirkerei sowie eine umfangreiche Bandmusterschau vervollständigen die Sammlung im Bandwirkermuseum.  Anlässlich des „Deutschen Museumstages“ findet auch im  Bandirkermuseum an diesem Tag immer der Ronsdorfer Bandwirker- Museumstag statt.

Presseberichte 2015

Die feine Dame trug Hutband aus Ronsdorf:         Westdeutsche Zeitung am 12. Juli 2015



25 Jahre Ronsdorfer Bandwirkermuseum im Jahr 2014

Festakt zum Jubiläum am 20. September 2014

Fotos von Christiane Windgassen und Burkhard Lieverkus (Automatischer Bildwechsel oder Bild anklicken)

 

Presseberichte im Jubiläumsjahr 2014

Entstehung des Bandwirkermuseums Text: Josua Halbach (gest 2000):   Ronsdorf Echo 2014/2

Wo die Bandstühle noch rattern:                                                                        Westdeutsche Zeitung WZ am 4. April 2014

Rundgang zu den Stätten harter Arbeit:                                                           Westdeutsche Zeitung WZ am 4.Juni 2014

Festakt 25 Jahre Bandwirkermuseum:                                                               Ronsdorf Echo 2014/3

Walter Abrams erzählt über sein Bandwirkerleben in Ronsdorf:                Solinger Tageblatt vom 24. September 2014

Presseberichte  aus früheren Jahren

Trauung im Bandwirkermuseum:                                                                       Ronsdorf Echo 2013/1

Die Brüder Halbach auf Spurensuche:                                                              Westdeutsche Zeitung am 11. Mai 2012