Ronsdorfer Geschichte von 1950 bis 1974:

14.02.1950

Der Verein für Innere Mission vermietet der Stadt Wuppertal im Dürselenhaus an der Bandwirkerstraße 48 Räumlichkeiten zur Einrichtung eines Kindertagesheimes.

25.04.1950

Am Hammesberger Weg kann die wieder aufgebaute Schule eingeweiht werden. Die Leitung übernimmt Michael Stöber – inzwischen zum Rektor befördert , der gleichzeitig für die Schule Zu den Erbhöfen verantwortlich ist.

1950 Schule Hammersbacher Weg

Die Schule Hammesberger Weg.

14.05.1950

200. Todestag Elias Ellers.

00.06.1950

Das Schulgrundstück Kratzkopfstraße wird enttrümmert.

23.07.1950

Einweihung der wieder aufgebauten katholischen Kirche.

1950 die wieder aufgebaute kath. Kirche

Die wieder aufgebaute katholische Kirche.

00.09.1950

50-jähriges Bestehen des gemischten Chores „Zeuge“ der Freien Evangelischen Gemeinde.

13.09.1950

Laut Volkszählung hat Ronsdorf mit 17.512 Einwohnern fast wieder den Vorkriegsstand in der Bevölkerungszahl erreicht.

22.09.1950

Zur Vorbeugung gegen weitere Bauschäden beschließt das Presbyterium der lutherischen Gemeinde, den kriegsbedingt ohne Haube dastehenden Kirchturm mit einer festen Betonplatte zu versehen. Am ersten Advent erstrahlt ein hellerleuchteter Weihnachtsbaum auf der Plattform des Turmes.

1950 Lutherische Kirche

Die lutherische Kirche im Advent.

01.10.1950

Die wieder errichtete Friedhofskapelle der reformierten Gemeinde wird in Benutzung genommen.

00.11.1950

75-jähriges Bestehen des Ronsdorfer Krankenhauses.

10.11.1950

Das Soziale Hilfswerk richtet im Verwaltungshaus, damals noch im ehemaligen Amtsgericht an der Erbschlöer Straße untergebracht, eine Beratungsstelle für minderbemittelte Ronsdorfer Bürger ein.

00.00.1950

Die Motorisierung der Paketpostzustellung beginnt.

00.00.1950

Die „Deutsche Turnerschaft Ronsdorf 1860“ bemüht sich um den Wiederaufbau der Turnhalle an der Scheidtstraße.

00.00.1950

Nachdem die Gastwirtschaft Erbschlöer Hof nach dem Bombenangriff auf Ronsdorf am 30.05.1943 bis auf die Grundmauern niedergebrannt war, wird der Neubau mit Gaststätte eingeweiht.

00.00.1950

Mit Hilfe öffentlicher Mittel kann Haus 1 des „Friedenshortes“ wieder fertig gestellt werden.

00.00.1950

Neubau der Löwen-Apotheke in der Kocherstraße.

00.00.1950

Der dritte Bauabschnitt der Reinhagensiedlung wird erst jetzt fertig gestellt.

00.00.1950

Die katholische Gemeinde hat 2.585 Gemeindeglieder.

00.00.1950

100-jähriges Bestehen der Firma Carl Lüdorf.

00.00.1950

Das Nebeneinander von Kindergarten und CVJM im Haus Kniprodestraße wird immer schwieriger, da nach neuen gesetzlichen Bestimmungen Kindergartenräume nicht von Jugendlichen oder Erwachsenen genutzt werden dürfen. Aber auch ohne dieses Problem genügt das Haus nicht mehr den gesetzlichen Anforderungen für Kindergärten.

00.00.1950

Die beiden evangelischen Kirchengemeinden beschließen den Bau eines neuen Kindergartens auf dem ehemaligen Schulgelände an der Bandwirkerstraße.

00.00.1950

Die Zahl der Hausbandwirkereien ist auf 186 gesunken.

00.00.1950

Für die Stadtbücherei gestaltet sich der Neuanfang nach dem Krieg recht schwierig. Ein Bestand kann zunächst nur aus Bücherspenden der Bevölkerung aufgebaut werden. Räumlich ist die Stadtbücherei im früheren Amtsgericht an der Erbschlöer Straße untergebracht.

00.00.1950

Gründung der Ronsdorfer „Kolpingfamilie“.

00.03.1951

Das wieder aufgebaute Hauptgebäude des christlichen Altenheimes „Friedenshort“ wird wieder bezogen.

00.04.1951

Die wieder beschaffte dritte Glocke (kleine Glocke) der reformierten Kirche läutet Ostern zu ersten mal.

30.05.1951

Feierliche Eröffnung des Ronsdorfer Kindertagesheimes im Dürselenhaus

31.07.1951

Die Diedenhofen – Kaserne wird von den Briten für eigene Zwecke beschlagnahmt.

01.09.1951

Das als Landeskrankenhaus bezeichnete Krankenhaus in der Diedenhofen – Kaserne mit 750 Betten wird aufgelöst.

16.09.1951

50jähriges Bestehen der Ronsdorfer Lungenheilstätte.

00.10.1951

Verwaltungsleiter Marowski wird versetzt. Nachfolger wird Herr Pauli.

20.10.1951

Einweihung des wieder aufgebauten Vereinsheims Mühle, dem neuen Domizil des Evangelischen Posaunenchores.

31.10.1951

Das Gebäude der Zweiganstalt des neusprachlichen Gymnasiums Siegesstraße (früher Rektoratschule) ist 50 Jahre alt.

05.11.1951

In der Sitzung des Bezirksausschusses wird festgestellt, dass eine große Anzahl der Ronsdorfer Straßen dringend sanierungsbedürftig sind.

14.11.1951

Das Soziale Hilfswerk gibt sich eine Satzung und wird unter der Nummer 825 in das Vereinsregister eingetragen. Das Finanzamt erteilt eine Unbedenklichkeits-bescheinigung womit der Verein als gemeinnützig anerkannt und von der Steuer befreit wird. Weiterhin kann er jetzt steuerlich anerkannte Spendenbescheinigungen ausstellen.

06.12.1951

In einer Lehrerkonferenz der Ronsdorfer Schulen wird die unzulängliche schulische Versorgung Ronsdorfs diskutiert.

10.12.1951

Straßenbenennung: Die Verbindung zwischen Engelbert-Wüster-Weg und der Straße In der Krim wird Monhofsfeld benannt.

00.00.1951

Die Firma Reinshagen übernimmt in Berlin das „Kabelwerk August Koeck“ mit 50 Mitarbeitern. In Neumarkt / Oberpfalz wird die Firma „Doka“ übernommen.

00.03.1952

Hilfsschullehrer Jung wird beauftragt, die Wiedereröffnung der Ronsdorfer Hilfsschule vorzubereiten. Vorübergehend soll sie in der Fachschule untergebracht werden.

05.03.1952

Georg Arends verstirbt im Alter von 89 Jahren. Seine Söhne Erich und Werner führen die Gärtnerei weiter.

15.03.1952

Die ev. luth. Gemeinde stellt beim allgemeinen Organisationsausschuss auf Rückerstattung des Kinderheimes Schenkstraße.

00.04.1952

Rektor Böhme wechselt zur wieder aufgebauten Schule Geranienstraße, die er vor der Zerstörung geleitet hat. Neuer Schulleiter der Schulen Echoer Straße / Deutschherrnstraße wird Hauptlehrer Dunkel, später Rektor Menke.

01.04.1952

Pensionierung von Hauptlehrer Lueg – Althoff. Nachfolger als Hauptlehrer der Schule Linde wird Herr Pitsch. (bis 1968)

23.04.1952

Einweihung der wieder aufgebauten Volksschule Kratzkopfstraße. Sie hat 8 Klassenräume, 4 Fachräume und 1 Gemeinschaftsraum (Aula). Die Baukosten betragen DM 430.000.- Erster Rektor wird Albert Böhme (bis 1966). Am Abend der Einweihung ziehen Kinder und Eltern vom Markt zur neuen Schule und die Firma Moog veranstaltet ein Feuerwerk. In der neu erbauten Schule werden 467 Schüler und Schülerinnen aufgenommen.

00.05.1952

Fertigstellung des wieder aufgebauten Pfarrhauses der Ev. luth. Gemeinde in der Blombachstraße.

23.05,1852

Durch Beschluss des allgemeinen Organisationsausschusses geht das Gebäude Schenkstraße 34 in das Eigentum der Ev. luth. Gemeinde über.

05.06.1952

Wiedereröffnung der Hilfsschule mit 24 Kindern.

21.06.1952

Die Schule Kratzkopfstraße veranstaltet ein Treffen ehemaliger Schüler, das außerordentlich gut besucht wird.

10.08.1952

Pfarrer Jost verstorben

06.10.1952

Wenn schon eine Ausgliederung Ronsdorfs aus der Stadt Wuppertal nicht infrage kommt, so strebt der Bezirksausschuss aber an, nicht nur eine beratende Stimme in Ronsdorfer Angelegenheiten zu haben, sondern auch Verwaltungsbefugnisse zu bekommen.

01.11.1952

Das Presbyterium der ev. luth. Gemeinde beschließt, das ihr durch Gerichtsentscheid zugefallene Gebäude Schenkstraße 34 an die Stadt zu vermieten.

23.11.1952

Einstellung der Güterstrecke Gründerhammer / Morsbach

06.12.1952

Die Zweiganstalt des neusprachlichen Gymnasiums Siegesstraße (früher Rektoratschule) feiert sein 100jähriges Bestehen.

00.00.1952

Die Schulbezirke in Ronsdorf werden neu geordnet. Die Schulen Echoer Straße und Elias-Eller-Straße bleiben zunächst unter Leitung von Rektor Dunkel, später Rektotr Carl Menke verbunden.

00.00.1952

Ab 1952 werden vom Sozialen Hilfswerk kostenlose Busfahrten für alte und kranke Mitbürger durchgeführt.

00.00.1952

Wenn auch nach der Währungsreform die größte Not behoben ist, verbleiben immer noch etwa 100 Hilfsbedürftige, die vom Sozialen Hilfswerk in enger Zusammenarbeit mit Schwester Waltraud Berger, Gemeindeschwester der biden evangelischen Kirchengemeinden, betreut werden. Ostern und Weihnachten werden besondere Aktionen durchgeführt, bei denen auch an die Ronsdorfer gedacht wird, die in Altenheimen außerhalb Ronsdorfs leben. An diesen Aktionen ist Schwester Waltraud maßgeblich beteiligt.

001.01.1953

Das Soziale Hilfswerk wird Mitglied im Paritätischen Wohlfahrtsverband.

18,01.1953

Beschluss des Presbyteriums der Ev. luth. Gemeinde zum Wiederaufbau der lutherischen Kirche.

08.02.1953

Wahl von Walter Hans Pfeifer zum Pfarrer des Nordbezirks der Ev. luth. Gemeinde

02.03.1953

Die Ev. luth. Kirchengemeinde verpachtet das Haus Schenkstraße 34 zum weiteren Betrieb eines Kinderheimes an die Stadt Wuppertal. Ein Pachtzins wird nicht gezahlt. Dafür

übernimmt die Stadt alle mit dem Haus in Verbindung stehenden Kosten. Darüber hinaus wird ausdrücklich vereinbart, dass das Personal des Kinderheimes evangelischen Bekenntnisses sein muss.

13.04.1953

Einführung von Pfarrer Pfeifer.

05.05.1953

Erste Sitzung der Bezirksvertretung, deie an die Stelle des Bezirksausschusses tritt. Zur Vorsitzenden dieses neuen Gremiums wird Elfriede Stremmel gewählt. (bis 1956)

00.06.1953

Durch Aufnahme weiterer Kinder im Frühjahr 1953 ist die Hilfsschule auf 38 Kinder angewachsen. Von der Schulpflegschaft wird bei der Schulverwaltung eine zweite Lehrkraft beantragt.

23.06.1953

Frau Koch Mehrin wird als zweite Lehrkraft der Hilfsschule eingesetzt.

07.07.1953

Die BV strebt als vorläufige Lösung einen ebenerdigen Wiederaufbau des Rathauses an.

15.07.1953

Beschluss der Presbyterien beider evangelischen Gemeinden zum Bau eines neuen Kindergartens. Die Stadt wird aus ihren Verpflichtungen bezüglich des Kindergartens Kniprodestra0e entlassen und stellt dafür das Grundstück Bandwirkerstraße 9 kostenlos zum Bau des neuen Kindergartens zur Verfügung.

03.08.1953

Über dem Rohbau der Lutherkirche schwebt der Richtkranz

29.11.1953

Einweihung der wieder aufgebauten lutherischen Kirche, die künftig Lutherkirche genannt wird.

1953 Lutherisch Kirche nach Wiederaufbau

Die Lutherkirche nach dem Wiederaufbau.

00.00.1953

Im Ronsdorfer Stadtgebiet gibt es acht Postzustellbezirke.

00.12.1953

Baubeginn des ev. Kindergartens Bandwirkerstraße

00.00.1953

Zum Schuljahresbeginn wird die Schule Kraftkopfstraße von 425 Kindern besucht.

00.00.1953

Der Versammlungsraum in der Schule Elias-Eller-Straße ist inzwischen für die neuapostolische Gemeinde zu klein geworden. Man mietet die Aula der Grundschule Kratzkopfstraße, in der jetzt auch an Wochentagen Abendgottesdienste stattfinden.

00.00.1953

In Ronsdorf werden Stimmen laut, die den Bau eines Altenheimes für dringend notwendig halten. In den beiden evangelischen Presbyterien werden Überlegungen in diese Richtung angestellt.

00.00.1953

Die Bandfabrik Paul Wagner besteht 50 Jahre.

00.00.1953

Haus II des „Friedenshort“ kann wieder bezogen werden.

00.00.1953

Die Firma Friedrich Marcus bezieht neu erworbene Fabrikhallen in der Gasstraße.

31.03.1954

Mit Erreichen der Altersgrenze scheidet Dr. Wilhelm Schmidt als Leiter des Krankenhauses aus. Nachfolger wird Dr. Bauer, der die Funktion bis zu seinem Tod 1965 ausübt.

13.04.1954

Winfried Arenz (SPD) nimmt erstmals als Jugendvertreter am Tisch der Bezirksvertretung Ronsdorf Platz. In den folgenden 50 Jahren ist er zeitweise als Bezirksvorsteher Vorsitzender des Stadtteilparlamentes.

27.04.1954

Verlegung der Hilfsschule in die Volksschule Kratzkopfstraße. Dort stehen ein Klassenraum und ein kleinerer Gruppenraum zur Verfügung. Werkraum und Aula können mit benutzt werden.

30.04.1954

Rektor Dunkel scheidet aus Altersgründen aus dem Schuldienst aus. Nachfolger als Schulleiter der Schule Echoer Straße wird Hauptlehrer carl M;enke (bis 1968)

16.06.1954

Stilllegung der Straßenbahnstrecke Clarenbach – Schöne Aussicht in Remscheid.

00.08.1954

Letzte Postfuhre von Max Berg mit seinem Postpferd „Fanny“.

1954 Max Berg mit Pferd

Max Berg mit seinem Pferd Fanny.

27.11.1954

Feierliche Einweihung des evangelischen Kindergartens an der Bandwirkerstraße 9.

1954 neuer Kindergarten Bandwirkerstr.

Einzug von Kindern und Eltern in den neu
erbauten Kindergarten Bandwirkerstraße.

00.00.1954

Auch Haus 3 des „Friedenshortes“ steht nach dem Wiederaufbau zur Verfügung. Die Kapazität des Heimes wird amtlich auf 63 Plätze fest gelegt. Da die Wohnfläche aber nicht vergrößert werden darf, müssen manche Zimmer mit 2 oder 3 Personen belegt werden. Johannes Jäger wird Vorsitzender des Trägervereins und bleibt es bis 1967.

00.00.1954

50jähriges Jubiläum der Bandfabrik Dausend & Wüster

00.02.1855

Die Boxbergsiedlung wird als erstes Ronsdorfer Neubaugebiet fertig gestellt. Die Vergabe der Wohnungen erfolgt durch das Wuppertaler Wohnungsamt, wobei Ronsdorfer Interessen nur unzureichend berücksichtigt werden.

04.03.1955

Das Presbyterium der lutherischen Gemeinde beschlie0t den Bau des Gemeindeamtes auf dem Grundstück Bandwirkerstraße 13

09.05.1955

Nach Überlegungen in der BV soll das Grundstück der früheren Schule Holthauser Straße Kinderspielplatz werden.

09.05.1955

Der Bezirk „Im Rehsiepen“, der bisher zur Kirchengemeinde Lüttringhausen gehört, wird den Ronsdorfer Gemeinden zugeteilt.

18.97.1955

Gründung des Schulvereins der Gemeinschaftsgrundschule Echoer Straße

06.09.1955

Nach Klärung der Grundstücksfragen wird die verkehrsgünstige Umgestaltung des Kreuzungsbereiches Erbschloer Stra0e – Am Stadtbahnhof – Lüttringhauser Straße beschlossen.

01.10.1955

Schwester Emmy Brockhaus geht nach 40-jähriger Tätigkeit im „Friedenshort“ in den Ruhestand. Nachfolgerin als Leiterin des Heimes wird Schwester Ingeruth Schmidt (bis 1984).

05.10.1955

150 Jahre J.H. vom Baur Sohn

00,11,1955

An der Schule Kratzkopfstraße wird zur Sicherung des Schulweges ein Schüler – Lotsendienst eingerichtet.

19.11.1955

Lehrerkollegium und Schulpflegschaft der Schule Kratzkopfstraße veranstalten eine Ausstellung „Das gute Jugendbuch“

15.12.1955

Feierliche Einholung der neuen Glocke für die katholische Kirche.

22.12.1955

Das Altersheim „Friedenshort“ besteht 40 Jahre und die Heimfamilie gedenkt dieses Jubiläums.

00.00.1955

Haus Heidt 49 mit der ehemaligen Schenkwirtschaft Krämer wegen Baufälligkeit abgerissen.

00.00.1955

Engelbert Buhr übernimmt den Ronsdorfer Jugendchor, der von 1967 bis 2000 den Namen des künstlerischen Leiters trägt.

00.00.1955

Die Kinder des Kinderheimes Schenkstraße 34 werden kurzfristig in andere Heime verlegt und im Hause Schenkstraße 34 ein Jugendwohnheim für 14 bis 15jährige Jungen eingerichtet.

00.00.1955

1955 besuchen über 600 Schüler und Schülerinnen die Schule Echoer Straße.

01.01.1956

Der „Wochenspiegel“ erhält den neuen Titel „Ronsdorfer Wochenschau“, bleibt Sprachrohr des Bezirksausschusses, später der Bezirksvertretung, und steht den örtlichen Vereinen und Organisationen für selbstverfasste Beiträge offen.

11.02.1956

Die in Hamburg wieder entdeckte und zurück geholte Bronzeglocke der lutherischen Gemeinde wird im Turm der Lutherkirche aufgehängt.

06.03.1956

In einer Sitzung der BV wird erstmals der Vorschlag zur Stilllegung der Straßenbahn und Einführung des Busverkehrs gemacht.

14.06.1956

Anstelle von Elfriede Stremmel wird Fritz Lucas zum Bezirksvorsteher gewählt. (Bis 1957)

16.06.1956

Verkehrsfreigabe der Autobahn zwischen Remscheid-Lennep und Wuppertal-Süd (heute: Wuppertal-Ronsdorf).

01.10.1956

Das Talsperren-Restaurant wird vorübergehend geschlossen. In den Räumen werden Flüchtlinge untergebracht.

11.10.1956

Einweihung der wieder aufgebauten Turnhalle an der Scheidtstraße.

00.00.1956

Der Stadtverordnete Peter Jäger stellt der Schule Kratzkopfstraße ein Waldstück an der Lohsiepenstraße zur Verfügung, das zum Schulwald ausgebaut werden soll.

00.00.1956

Das Schulgebäude Echoer Straße wird erweitert. Der Neubautrakt enthält 4 Klassenzimmer, einen Werkraum, eine Aula und im Kellergeschoss neue Toilettenanlagen

00.00.1956

Stilllegung der Ronsdorfer Talsperre.

00.00.1956

Fertigstellung des Gemeindeamtes der lutherischen Kirchengemeinde. Parterre befinden sich die Amtsräume, im Obergeschoss Wohnräume und im Kellergeschoss Gruppenräume.

00.00.1956

Die Freie evangelische Gemeinde kauft ein Grundstück an der Bandwirkerstraße, auf dem ein eigenes Gemeindehaus errichtet werden soll.

13.02.1957

Die Lutherkirche erhält ihre zweite Glocke, die in feierlicher Fahrt durch Ronsdorf zur Kirche gebracht wird.

14.02.1957

Da die stärkste Fraktion der Bezirksvertretung den Bezirksvorsteher/-vorsteherin stellen soll, wird Elfriede Stremmel erneut gewählt.

31.03.1957

Das Wohnheim für Jugendliche an der Schenkstraße 34 wird aufgelöst.

01.04.1957

Die bisher im Dürselenhaus untergebrachte städtische Kindertagesstätte wird in das Haus Schenkstraße 34 verlegt.

31.05.1957

Pfarrer Pfeifer verlässt die lutherische Gemeinde in Ronsdorf.

21.07.1957

Wahl l von Friedhelm Peters zum Pfarrer der ersten Pfarrstelle der lutherischen Gemeinde (bis 1992)

00.09.1957

Nachdem die Freie evangelische Gemeinde seit 1940 keinen hauptamtlichen Prediger mehr hat, wird jetzt Helmut Georg für dieses Amt gewonnen. (bis 1969)

08.09.1957

Einführung von Pfarrer Peters

01.10.1957

Die Diedenhofen – Kaserne wird von der Bundeswehr übernommen.

00.00.1957

Baubeginn der Blombachtalbrücke.

00.00.1957

Nach dem ersten Heimatfest 1957 überlegt der Arbeitsausschuss die Gründung eines Heimatvereins.

00.00.1957

Der Touristenverein Die Naturfreunde weiht auf der Luhnsfelder Höhe ein Jugendfreizeitheim ein.

00.00.1957

Das Restaurant an der Ronsdorfer Talsperre wird geschlossen, nachdem bereits im Jahr zuvor der Trinkwasserspeicher aufgegeben worden ist.

01.01.1958

Ab diesem Datum werden die Kellerräume des Dürselenhauses von der lutherischen Gemeinde als Jugendräume angemietet und vollkommen neu gestaltet.

17.03.1958

Zehn Ronsdorfer Bürger gründen in der „Gaststätte Hortmann“ – heute „Zum Bergischen Haus“ – den Ronsdorfer Heimatbund und verfassen eine Satzung.

00.04.1958

Anlässlich des 100jährigen Bestehens wird die reformierte Kirche renoviert.

04.04.1958

Die neuapostolische Gemeinde erhält ihren ersten Vorsteher. Priester Georg Eckstein wird mit dem Amt betraut. (bis 1985)

26.10.1958

Pfarrer Urban verlässt die lutherische Gemeinde.

01.11.1958

Hans Ludwig Slupina wird Hilfsprediger der zweiten Pfarrstelle der lutherischen Gemeinde.

00.11.1958

Abbruch der Rathaus-Ruine.

00.00.1958

Erfolgreiche Teilnahme der Hilfsschule an den Bundesjugendspielen und Teilnahme am Ronsdorfer Schwimmfest.

00.00.1958

Ende des Jahres wird mit dem Um- und Ausbau der Schule Linde begonnen.

00.00.1958

Frau Herta Franke wird Leiterin der Ronsdorfer Filiale der Volksbank Remscheid – Solingen e.G.

00.00.1958

Hauptlehrer Hubert Linden wird pensioniert. An seiner Stelle wird Andreas Serafin Hauptlehrer der katholischen Schule

00.00.1958

Werkzeugfabrik und Gesenkschmiede Hermann Bremer feiert 50jähriges Bestehen.

00.00.1958

Gründung der Bandstuhlschreinerei Werner Stielenbach

00.00.1958

Abbruch des durch den Luftangriff stark beschädigten Ronsdorfer Wasserturms.

11.05.1959

Grundsteinlegung zum neuen Verwaltungshaus

1959 Grundsteinlegung Neubau Verwaltungshaus

Die Grundsteinlegung zum Neubau des Verwaltungshauses.

13.06.1959

100jähriges Bestehen der Werkzeugfabrik Carl Döhl

05.07.1959

Stilllegung der Barmer Bergbahn (Linie 10) zwischen Clef und Toelleturm und der Straßenbahn (Linie 10) von Toelleturm bis Clarenbach. Einrichtung einer Oberleitungsbuslinie Barmen-Alter Markt – Lichtscheid.- Ronsdorf – Clarenbach

31.08.1959

Einstellung des Güterverkehrs zwischen Ronsdorf und Lichtscheid und Ronsdorf und Gründerhammer.

06.09.1959

Einstellung des Straßenbahnverkehrs der Line 20 Ronsdorf-Fachschule – Ronsdorf-Bundesbahnhof und der Linie 23 Lichtscheid – Ronsdorf-Fachschule. Gleichzeitig wird eine Omnibuslinie Elberfeld Stadtmitte – Ronsdorf Stadtbahnhof eingerichtet.

22.09.1959

Unter Federführung der Bezirksvertretung wird ein „Kuratorium Ronsdorfer Altenheim“ gegründet, das die notwendigen Aktivitäten betreiben soll.

03.11.1959

Erster Abend des von den beiden evangelischen Gemeinden Ronsdorfs gegründeten „Evangelischen Gemeindeseminars Wuppertal – Ronsdorf“, eine Einrichtung der evangelischen Erwachsenenbildung und die erste dieser Art in Wuppertal.

07.11.1959

Wahl von Hans-Ludwig Slupina zum Pfarrer der zweiten Pfarrstelle der evangelischen Gemeinde (bis 1966)

01.12.1959

Fertigstellung und Freigabe der Landesstraße 419 und der Blombachtalbrücke.

1959 Blombachtalbrücke Fertigstellung

Die Blombachtalbrücke nach Fertigstellung.

06.12.1959

Einführung von Pfarrer Slupina

00.00.1959

Baubeginn für das neue Verwaltungshaus auf dem Grundstück des alten Rathauses.

00.00.1959

Wegen der großen Schülerzahl (51 Kinder) wird die Sonderschule in drei Klassen eingeteilt. Für den Unterricht stehen aber auch jetzt nur zwei Lehrkräfte zur Verfügung.

00.00.1959

An der Linde wird von der Stadt ein Grundstück für einen Sportplatz erworben, der 1959 fertiggestellt wird. Damit hat die Schule Linde weiter verbesserte Sportmöglichkeiten.

00.00.1959

Im Zuge der Neugestaltung des Ronsdorfer Marktplatzes wird der Sockel des „Zwei-Kaiser-Denkmals“ abgerissen. Die bei der Grundsteinlegung eingemauerten Dokumente und die beiden Bronzeplatten „Kriegers Auszug“ und „Kriegers Heimkehr“ werden sichergestellt.

00.00.1959

Die Ev. luth. Gemeinde hat ca. 9.300 Gemeindeglieder.

00.00.1959

Bau des Pfarrhauses Staasstra0e.

00.00.1959

Die Ev. luth. Kirchengemeinde erwirbt den alten katholischen Friedhof an der Lüttringhauser Straße.

00.00.1959

Der Schulwald der Schule Kratzkopfstraße wird inzwischen auch zu Unterrichtszwecken genutzt.

00.03.1960

Auf dem Gelände der Lungenheilstätte im Saalscheid wird ein „Kurheim“ mit einer arbeitsphysiologischen Untersuchungsabteilung eingerichtet. Hiermit soll die Wiedereingliederungsmöglichkeit von Herz-Kreislaufgeschädigten verbessert werden.

00.03.1960

Mit ca. 17.200 Einwohnern erreicht Ronsdorf die bisher größte Einwohnerzahl.

00.04.1960

Wegen der hohen Anmeldezahlen müssen an der Schule Kratzkopfstraße je zwei Klassen für das erste und zweite Schuljahr eingerichtet werden. Damit hat die Schule 10 Klassen.

12.06.1960

Der Pfarrer der katholischen Gemeinde, Ignaz Nehmsmann, tritt in den Ruhestand. Hierzu findet eine Feierstunde im Dürselenhaus statt. Der „KC Cäcilia“ wirkt bei der Verabschiedung mit.

23.06.1960

Die katholische Schule Lilienstraße feiert ihr 50jähriges Bestehen. Gleichzeitig kann die Gemeinde auf die Eröffnung ihrer ersten Schule vor 200 Jahren zurückblicken.

07.07.1960

Die Zweigstelle Ronsdorf der Stadtsparkasse Wuppertal zieht aus dem bisherigen Sparkassengebäude an der Lüttringhauser Straße in das neu erbaute Verwaltungshaus um.

25.07.1960

Einweihung des neuen Verwaltungshauses auf dem Grundstück des alten Rathauses. Ins Untergeschoß zieht die Stadtsparkasse, ins Obergeschoß die Bücherei, ein.

1959 das neue Verwaltungshaus

Das neue Ronsdorfer Verwaltungshaus.

01.09.1960

Der Umbau der Schule Linde ist abgeschlossen. Mit Baukosten von DM 250.000.- sind eine Turnhalle, neue Toilettenanlagen und eine Reihe anderer Verbesserungen geschaffen worden.

Bild 02.16.015

Die Schule Linde nach dem Umbau.

01.10.1960

Die Ev. luth. Gemeinde richtet eine dritte Pfarrstelle ein.

02.10.1960

Verlängerung der O-Bus-Linie von Lichtscheid nach Ronsdorf Stadtbahnhof.

09.10.1960

Einführung von Pfarrer Johannes Fey als Pfarrer der katholischen Gemeinde Ronsdorf.

01.12.1960

Die Volksbank Remscheid – Solingen eG bezieht ihr neues Gebäude in der Staasstra0e 44

00.00.1960

Die Stadtbibliothek zieht ins Obergeschoss des neu errichteten Verwaltungshauses um. Räumlich bleibt sie aber auch dort stark beengt.

00.00.1960

Die Jahre zwischen 1950 uind 1960 sind bei der Firma Reinshagen von weiterer Expansion und technischem Ausbau geprägt

00.00.1960

Abbruch der Straßenbahnbrücke „In der Krim“

1960 Straßenbahnbrücke Krim

Die Straßenbahnbrück In der Krim. Auf dem Bild noch in Benutzung.

00.00.1960

Die Werkzeugfabrik David Strasmann & Co. besteht 125 Jahre.

00.00.1960

Die Firma Bocklenberg & Motte wird wesentlich vergrö0ert und modernisiert.

00.00.1960

Die Schule Elias – Eller – Straße entspricht nicht mehr den Erfordernissen. Es wird daher ein Schul-Neubau am Engelbert–Wüster–Weg geplant.

00.02.1961

Die Räume der Freien evangelischen Gemeinde in der Blombachstraße reichen für die Jugendarbeit nicht mehr aus. Man beschließt einen Neubau auf dem Grundstück Bandwirkerstraße und bildet einen Bauausschuss.

00.04.1961

Die Löwen-Apotheke wird von der Apothekerin Gisela Feldhoff übernommen.

03.05.1961

Das Soziale Hilfswerk wählt einen neuen Vorstand. Vorsitzender wird Wilhelm Hennecke. (bis 1965)

28.05.1961

Wahl von Wolf Heinrich Georg Pötter zum Pfarrer der dritten Pfarrstelle der Ev. luth. Gemeinde. (bis 1967)

13.06.1961

Elfriede Stremmel wird erneut zur Bezirksvorsteherin gewählt. (bis 1964)

27.08.1961

Einführung von Pfarrer Pötter.

08.09.1961

Die reformierte Gemeinde nimmt mit dem Verein für Innere Mission Verhandlungen wegen der evtl. Übernahme des Dürselenhauses auf.

18,11,1961

Die neu entstandene Siedlung an der Lohsiepenstraße wird auf Anregung der Bezirksvertretung „Am Lohsiepen“ benannt.

00.00.1961

Die katholische Gemeinde hat 3.763 Gemeindeglieder.

00.00.1961

Ronsdorf hat lt. Statistik 19.750 Einwohner

00.00.1961

Ronsdorf erhält seinen ersten Krankenwagen.

00.01.1962

Die Betriebssportgemeinschaft Reinshagen (später: BSG Delphi/Draka) meldet beim Betriebssportkreisverband Wuppertal eine Tischtennismannschaft für den Wettbewerb an.

26.01.1962

Das Soziale Hilfswerk hat zahlreiche Ronsdorfer Bürger und Firmenvertreter zu einer Versammlung eingeladen. Herr Ladiges, Leiter des „Wiedenhof“ in Remscheid-Lüttringhausen, hält ein Referat zum Thema:“ Müssen alte Menschen einsam sein?“ Damit ist die Initialzündung für eine Altentagesstätte gegeben, über die der Vorstand bereits 1961 nachgedacht hatte.

23.02.1962

Das Soziale Hilfswerk beauftragt Wilhelm Hennecke, mit dem Liegenschaftsamt über die Anmietung von Räumen im ehemaligen Amtsgerichtsgebäude an der Erbschlöer Straße 9 zu verhandeln. Er soll Geschäftsführer der Altentagesstätte werden.

01.04.1962

Das bisher selbstständige Postamt Ronsdorf wird trotz Protestes dem Postamt Barmen angegliedert und heißt fortan intern „Wuppertal 21“. Der Kundendienst soll sich nicht änderrn.

19.05.1962

Einweihung einer neuen Orgel (Walcker-Orgel) in der Lutherkirche.

1962 Neue Orgel Lutherkirche

Die neue Orgel in der Lutherkirche.

29.10.1962

Der Verein für Innere Mission beschließt die Übergabe des Dürselenhauses an die reformierte Kirchengemeinde.

07.11.1962

Einweihung der eigenen Turnhalle der Schule Hammesberger Weg

16.11.1962

Die Volksschulen Echoer Straße und Elias-Eller-Straße werden wieder getrennt. Die Leitung der Schule Echoer Straße verbleibt bei Carl Menke. Die Leitung der Schule Elias-Eller-Straße wird von Rektor Fritz Gotzheim übernommen. (bis 1968)

23.11.1962

Umzug der Schule Elias-Eller-Straße in das neue Gebäude am Engelbert-Wüster-Weg.

04.12.1962

Die Commerzbank eröffnet an der Marktstraße eine Filiale.

00.00.1962

Die Sonderschule erhält mit Frau Düker eine dritte Lehrkraft.

00.00.1962

Das Ehrenmal an der Linde, das von Schülern der Schule Linde gepflegt wird,erhält eine Gedenktafel für die im zweiten Weltkrieg gefallenen Linder Bürger.

12.02.1963

Im Rahmen einer kleinen Feierstunde wird die Schule Engelbert-Wüster-Weg ihrer Bestimmung übergeben.

00.04.1963

Die Kinder des Neubaugebietes „In der Krim“ werden von der Schule Kratzkopfstraße zur Schule Engelbert-Wüster-Weg umgeschult.

29.05.1963

Das Dürselenhaus wird von der reformierten Gemeinde übernommen. Der „Verein für Innere Mission“ löst sich danach auf.

1963 Übernahme Dürselenhaus durch Gemeinde

Das Dürselenhaus an der Bandwirkerstraße.

15.07.1963

Da der Schalterraum der Post umgestaltet werden soll, werden die wichtigsten Dienste in das ehemalige Sparkassengebäude an der Lüttringhauser Straße 47 verlegt.

18.07.1963

Das Soziale Hilfswerk Wuppertal-Ronsdorf e.V. eröffnet die Begegnungsstätte für Senioren im früheren Amtsgerichtsgebäude an der Erbschlöer Straße 9. Es ist die erste Altentagesstätte in Wuppertal! Die Umbau- und Einrichtungskosten summieren sich auf rund 40.000 DM, davon übernehmen Land und Stadt 30.000 DM durch Zuschüsse. Wilhelm Hennecke übernimmt ehrenamtlich die Leitung der Begegnungsstätte und amtiert bis 1967. Zur Betreuung der alten Leute werden zwei Frauen als Teilzeitkräfte eingestellt.

07.09.1963

Die Sonderschule, die bisher in der Schule Kratzkopfstra0e untergebracht war, zieht in das Schulgebäude Elias-Eller-Straße um. Die Schule betreut jetzt 63 Kinder.

00.11.1963

Grundsteinlegung für das Jugendheim und den Kindergarten der katholischen Gemeinde.

00.12.1963

Fertigstellung des Küster- und Schwesternhauses der katholischen Gemeinde Remscheider Straße 4

00.12.1963

Weitere Häuser der Reinshagensiedlung, darunter das Hochhaus, werden fertiggestellt..

00.00.1963

Die große Toreinfahrt des Feuerwehrturmes an der Talsperrenstraße wird durch eine kleine Türe ersetzt. Die Übungsfenster werden isoliert und verschlossen. Der Verfall beginnt.

00.00.1963

Da die katholische Kirche wegen Baufälligkeit abgerissen werden muss, wird hinter der alten Kirche am Mohrhennsberg eine Notkirche mit Gemeindesaal gebaut.

00.00.1963

Statt einer Erweiterung der Schule Lilienstraße werden auf dem Schulhof drei Leichtbauten für drei Klassen errichtet. Wegen der angewachsenen Schülerzahl wird Andreas Serafin vom Hauptlehrer zum Rektor ernannt.

00.00.1963

In Ronsdorf gibt es nur noch 144 Hausbandwirkereien.

12.01.1964

Der katholische Kirchenchor „Cäcilia“ singt ein letztes mal in der alten Kirche vor deren Abriss.

26.02.1964

Apothekerin Liselotte Wegener eröffnet in der Erbschlöer Straße 4 die Elchapotheke.

00.02.1964

Die katholische Kirchengemeinde hat nach amtlichen Unterlagen 4.033 Gemeindeglieder.

30.05.1964

In einer Festwoche vom 30.5. bis 3.6. feiert die Ev. luth. Kirchengemeinde ihr 175jähriges Bestehen.

24.07.1964

Das Presbyterium der ev. luth. Gemeinde beschließt, in unmittelbarer Nähe der Lutherkirche ein Gemeindezentrum zu bauen.

24.07.1964

Die Umgestaltung der Schalterräume des Postamtes ist abgeschlossen.

31.08.1964

Baubeginn des Gemeindehauses der Freien evangelischen Gemeinde an der Bandwirkerstraße

00.09.1964

Abbruch der katholischen Kirche

21.10.1964

Eröffnung des katholischen Kindergartens im Gebäude des katholischen Jugendheims Remscheider Straße 4. Es werden 60 Kinder im Alter von 4 bis 6 Jahren in 2 Gruppen betreut.

10.12.1964

Zum dritten mal wird Elfriede Stremmel zur Bezirksvorsteherin gewählt. (bis 1969)

11.12.1964

Die Neuapostolische Kirche des Landes Nordrhein-Westfalen erwirbt in der Geranienstraße ein Grundstück, auf dem mit Opfergeldern der Gemeindeglieder ein Kirchbau errichtet wird. Die Einweihung erfolgt am 4.12.1964.

1964 Kirche Neuapostolische Gemeinde

Die Kirche der Neuapostolischen Gemeinde.

00.00.1964

Abbruch des Stadtbahnhofs. An dieser Stelle wird das neue Ronsdorfer Hallenbad gebaut.

00.00.1964

Erich Arends scheidet aus dem Betrieb aus. Gleichzeitig wird die Fläche der Gärtnerei verkleinert.

04.05.1965

Erster Spatenstich für das neue Hallenbad.

22.08.1965

Einweihung der Paul – Gerhard – Kirche als zweiter Gottesdienststätte der Ev. luth. Gemeinde.

1965 Einweihung Kirche Schenkstraße

Die Paul – Gerhard – Kirche an der Schenkstraße.
Innenansicht

03.10.1965

Die Freie Evangelische Gemeinde Ronsdorf weiht Gemeindehaus an der Bandwirkerstraße ein.

1965 Gemeindehaus freie ev. Gemeinde

Das Gemeindehaus der Freien evangelischen Gemeinde
an der Bandwirkerstraße.

26.10.1965

Nach Umbau und Renovierung wird das Dürselenhaus als Gemeindehaus der reformierten Gemeinde durch Superintendent Höhler wieder eröffnet.

00.11.1965

Nach dem Ableben von Dr. Bauer wird Dr. Armin Müller Chefarzt des Krankenhauses und bleibt es bis zu seinem Tod 1977.

00.00.1965

Der Bergische Turnverein Graben nimmt beim „Grabener Waldfest“ eine neue Allweg-Rodelbahn in Betrieb.

00.11.1965

Nach dem Ableben von Dr. Bauer wird Dr. Armin Müller Chefarzt des Krankenhauses und bleibt es bis zu seinem Tod 1977.

00.02.1966

Neuer Vorsitzender des Sozialen Hilfswerks wird Josef Schmidt (bis 1977)

00.03.1966

Der Turm der reformierten Kirche wird nach einem Sturmschaden im Dezember umfassend instandgesetzt.

01.03.1966

Als vierte Apotheke öffnet die Albert-Schweitzer-Apotheke in der Staasstraße. Inhaber ist Volkmar Reuther.

31.03.1966

Albert Böhme geht in den Ruhestand. Nachfolger als Schulleiter der Schule Kratzkopfstraße wird Paul Luckhaus (bis 1972)

04.09.1966

Wahl von Werner Lenke zum Pfarrer der vierten Pfarrstelle der Ev. luth. Gemeinde (bis 1992)

30.09.1966

Pfarrer Dr. Hans Kaiser scheidet wegen Erreichen der Altersgrenze als Pfarrer der reformierten Gemeinde aus, erhält aber gleichzeitig einen Vacanzauftrag.

16.10.1966

Pfarrer Slupina verlässt die Ev. luth. Gemeinde.

00.11.1966

Die katholische Schule erhält ein neues Gebäude Am Vogelsholz. Die Schule Lilienstraße wird geschlossen.

29.12.1966

Wilhelm Hennecke, der bisherige Leiter der Begegnungsstätte, wird feierlich verabschiedet. Neue Leiterin wird Frau Beeck (bis 1981)

00.00.1966

Theo Schwafert wird Leiter der Zweigstelle Ronsdorf der Stadtsparkasse Wuppertal

00.00.1966

Wegen Raummangel werden Klassen der Schule Echoer Straße in Räume der Fachschule ausgelagert.

00.00.1966

Stilllegung des Meistershammer

00.00.1966

Die evangelische Volksschule Kratzkopfstraße zählt 487 Schülerinnen und Schüler. Wegen Raumnot werden zwei Räume in der früheren Bandwirkerfachschule an der Remscheider Straße belegt.

08.01,1967

Einführung von Pfarrer Lenke

17.02.1967

Einweihung der katholischen Schule Im Vogelsholz

01.07.1967

Einweihung des Gemeindezentrums der Ev. luth. Gemeinde an der Bandwirkerstraße

1967 Ev. Gemeindezentrum Bandwirkerstr.

Das Ev. Gemeindezentrum an der Bandwirkerstraße.

31.07.1967

Pfarrer Pötter wird von der Kirchenleitung in den Ruhestand versetzt.

03.09.1967

Einführung von Günter Twardella als Pfarrer der reformierten Gemeinde

30.09.1967

Das neue Stadt- und Hallenbad in Ronsdorf auf dem Gelände des früheren Stadtbahnhofes wird eröffnet.

1967 Das neue Stadtbad

Das neue Ronsdorfer Stadtbad.

26.11.1967

Grundsteinlegung zur neuen katholischen Kirche

00.00.1967

Bau des Pfarr- und Gemeindehauses Lohsiepen der Ev. luth. Gemeinde. Dike Gemeindearbeit im neuen Haus wird aufgenommen.

00.00.1967

Mitgliederversammlung des Ronsdorfer Heimatbundes beschließt Umbenennung in Ronsdorfer Heimat- und Bürgerverein e.V.

00.00.1967

Engelbert Buhr gibt dem seit 1955 von ihm geleiteten Ronsdorfer Jugendchor seinen Namen, den der Chor bis 2000 trägt und dann als „Pro Musica Ronsdorf“ singt.

00.00.1967

Die Renovierungsarbeiten am Pastoratsgebäude der reformierten Kirchengemeinde an der Kurfürstenstraße 6 sind beendet.

00.00.1967

Wegen des großen Platzbedarfes werden vom Kindergarten Bandwirkerstraße zwei zusätzliche Gruppen im Untergeschoss des Gemeindezentrums eingerichtet.

00.00.1967

Die Bauarbeiten zur neuen, vierten katholischen Kirche der Pfarrgemeinde St. Joseph beginnen. Die Pläne stammen von dem Wuppertaler Architekten Arthur Hoffmann und die Stahlbetonhülle ist 1969 fertig. Der 40 m hohe Glockenturm besteht aus nahtlosem Betonguß! Das Hauptschiff ragt rechteckig am Hang auf.

00.00.1967

Die Schule Echoer Straße erhält eine eigene Turnhalle

30.01.1968

Wahl von Karl Heinz Berg zum Pfarrer der dritten Pfarrstelle der Ev. luth. Gemeinde (bis 1980)

00.03.1968

Abriß der alten Badeanstalt. Damit endet die 82jährige Geschichte des ersten Ronsdorfer Hallenbades.

01.03.1968

Erstmals beteiligen sich die Frauen der Katholischen Kirchengemeinde St. Joseph am Weltgebetstag der Frauen und geben der Veranstaltung einen ökumenischen Charakter.

05.05.1968

Einführung von Pfarrer Berg.

24.05.1968

Richtfest der katholischen Kirche.

01.08.1968

Mit diesem Datum tritt die Neuordnung des Schulwesens in NRW in Kraft. Hiernach wird die bisherige Volksschule in Grundschule e(1.-4. Schuljahr) und Hauptschule (5.-9. Schuljahr) aufgeteilt.

Die evangelische Volksschule Kratzkopfstraße wird im Zuge der Schulreform zur Gemeinschaftsgrundschule.

Die Schule Eschensiepen, später Zu den Erbhöfen, wird aufgelöst. Als einzige Schule im dortigen Bezirk bleibt die Schule Hammersberger Weg erhalten,, die jetzt für die Ortsteile Hammesberg, Blombacherbach/Eschensiepen und Laaken zuständig ist.

Die Schule im Vogelsholz wird unter Leitung von Andreas Serafin Gemeinschaftshauptschule Ronsdorf – Süd . Die katholische Grundschule bleibt unter Leitung von Elisabeth Sauer im Gebäude Am Vogelsholz.

Die Volksschulen Linde und Echoer Straße werden Grundschulen.

Die Schule Engelbert-Wüster-Weg wird Gemeinschaftshauptschule Ronsdorf – Nord. Die ausgegliederte Grundschule wird in das alte Schulgebäude Elias-Eller-Straße verlegt.

01.08.1968

Auf Vorschlag der Bezirksvertretung wird die Erschließungsstraße Am Staqll Haledonstraße benannt.

00.09.1968

An der Ronsdorfer Talsperre wird der erste Wuppertaler Waldlehrpfad eröffnet.

22.10.1968

Die 1953 begonnenen Gespräche über ein neues Altenheim münden in den Vorschlag von Pfarrer Werner Lenke, dass beide evangelischen Gemeinden ein Diakoniezentrum an der Schenkstraße errichten. Das Gelände gehört der evangelisch-lutherischen Gemeinde. Pfarrer Lenke stellt die Idee der Bezirksvertretung vor.

24.11.1968

Letzte Filmvorführung im „Toro“, der früheren Tonhalle Ronsdorf.

00.00.1968

Das zur Ruine verkommene ehemalige Ausflugslokal Haus Korizius an der Oberbergischen Straße wird von der Freiwilligen Feuerwehr abgebrannt.

00.00.1968

Nachdem er ein Jahr zuvor Pfarrer der lutherischen Kirchengemeinde geworden war, ergreift Werner Lenke die Initiative zum Bau eines Altenheimes an der Schenkstraße und empfiehlt die beiden evangelischen Gemeinden als Träger.

00.00.1968

Seit 1960 ist die Schülerzahl des neusprachlichen Gymnasiums von 95 auf 217 angestiegen. Für alle Klassen wird die Zweizügigkeit eingeführt.

15.04.1969

Auf Anregung von Pfarrer Werner Lenke wird der „Verein der Freunde und Förderer der Ronsdorfer Altenhilfe“ gegründet.

00.05.1969

Helmut Georg verlässt die Freie evangelische Gemeinde. Sein Nachfolger wird Missionar Helmut Plenio (bis 1970)

29.06.1969

Weihe der neu erbauten katholischen Kirche St. Joseph durch Weihbischof Wilhelm Greven

1969 Neue kath. Kirche St. Josef

Die neue katholische Kirche St. Joseph.

04.11.1969

Nach 16jähriger Tätigkeit als Bezirksvorsteherin verabschiedet sich Elfriede Stremmel in der letzten Sitzung vor der Neuwahl aus gesundheitlichen Gründen von diesem Gremium.

19.11.1969

Erster oekumenischer Gottesdienst von reformierter, lutherischer und katholischer Gemeinde.

00.00.1969

Die Freiwillige Feuerwehr Heidt errichtet für die Kinder der Siedlung einen Spielplatz.

00.00.1969

Herr Böhner wird Leiter der Zweigstelle Ronsdorf der Stadtsparkasse Wuppertal

00.00.1969

Walter H olthaus übernimmt die Leitung der katholischen Grundschule (bis 1978)

1969-1970

Umfassende Renovierung der evangelischen Lutherkirche.

17.03.1970

Erwin Pique wird zum Bezirksvorsteher gewählt (bis 1975)

01.05.1970

Als letzte Gebäude der Reinshagensiedlung sind jetzt zwei Hochhäuser fertig gestellt worden. Damit verfügt die Reinshagensiedlung jetzt über 136 Wohneinheiten.

1970 Hochhäuser Reinshagensiedlung

Die Hochhäuser in der Reinshagensiedlung.

27.05.1970

Lt. Volkszählung hat Ronsdorf 24.742 Einwohner

14.09.1970

Der am 18.05.1891 in Ronsdorf geborene Sprachphilosoph, Wissenschaftstheoretiker und Logiker Rudolf Carnap stirbt in Santa Monica/USA.

20.10.1970

Pfarrer Werner Lenke stellt die Pläne für ein Diakoniezentrum vor, das aus Altenwohnungen, einem Alten- und Pflegeheim, einem Schwesterwohnheim und einem Kindergarten bestehen soll.

00.12.1970

Die traditionsreiche Gaststätte „Kaisergarten“ muss einem Neubau des Autohauses Burghjoff weichen.

1970 Kaisergarten Abriß für Neubau Burghoff

Die Gaststätte „Kaisergarten“ an der Lüttringhauser Straße vor 1943.

00.00.1970

Auf dem Gelände der ehemaligen Ronsdorfer Ziegelei entsteht in verschiednen Etappen Werk II der Firma Reinshagen.

1970 Werk 2 Reinshagen

Das Werk II der Kabelwerke Reinshagen
auf dem Gelände der ehemaligen Ziegelei.

00.00.1970

Ausflugslokal an der Ronsdorfer Talsperre niedergelegt.

00.00.1970

Die katholische Gemeinde hat 5.667 Gemeindeglieder

00.00.1970

50 Jahre Maschinenfabrik Gebr. Hilgeland

00.00.1970

Die Grundschulen Linde und Hammesberger Weg werden am Hammesberger Weg zusammengeschlossen.

1971-1975

Bau des Wohngebietes Rehsiepen.

00.01.1971

Christian Meier tritt die Nachfolge von Helmut Plenio als Prediger der Freien evangelischen Gemeinde an (bis 1974)

28.02.1971

Letzter Betriebstag der O-Bus-Linie Barmen – Ronsdorf.

1971 letzter O-Bus

Der O-Bus an der früheren Einmündung der Straße
Am Stadtbahnhof in die Lüttringhauser Straße.

26.08.1971

Gründung der Evangelischen Altenhilfe GmbH als Träger des Diakoniezentrums. Gesellschafter sind die Evangelisch-lutherische Kirchengemeinde mit 70-%-Prozent-Anteil, die Evangelisch-reformierte Gemeinde mit 20 Prozent und der Verein der Freunde und Förderer der Ronsdorfer Altenhilfe mit 10 Prozent. Im Aufsichtsrat sind aind auch Vertreter der Katholischen Gemeinde, der Bezirksvertretung und der Ronsdorfer Wirtschaft vertreten.Der Aufsichtsrat wählt am 25.10.1971 Pfarrer Werner Lenke zum Aufsichtsratsvorsitzenden.

00.00.1971

Peter Kuhlendahl übernimmt den gleichnamigen Fleischereibetrieb von seinem Vater August.

00.00.1971

Hotel-Restaurant „Rädchen“ neu erbaut. Im Mai 1943 war die Gastwirtschaft beim Bombenangriff auf Ronsdorf bis auf die Grundmauern niedergebrannt.

00.03.1972

Unter Zusammenwirken von politischen Parteien und Kirchengemeinden wird ein „Arbeitskreis für Ausländerfragen in Ronsdorf“ gegründet, der sich der speziellen Probleme der ausländischen Mitbürger annehmen will.

19.04.1972

Wahl von Reinhold Schukies zum Pfarrer der zweiten Pfarrstelle der Ev. luth. Gemeinde.(bis 1982)

13.08.1972

Einführung von Pfarrer Schukies

00.10.1972

Einweihung der dreizügigen Grundschule Ferdinand Lassalle – Straße Erster Schulleiter wird Paul Luckhaus (bis 1980)

00.10.1972

Adele Kneip wird neue Rektorin der Schule Kratzkopfstraße

02.10.1972

Karin Kraus eröffnet das Frisurenstudio Lueg an der Lüttringhauser Straße. Am 01.01.2001 übernimmt Sohn Uwe Lueg den Salon.

13.11.1972

Fertigstellung und Inbetriebnahme des evangelischen Kindergartens an der Schenkstraße.

15.11.1972

Auf dem alten Schulgrundstück Holthauser Straße wird ein neues Schulgebäude in Kontainerbauweise errichtet, in das die katholische Grundschule einzieht.

00..00.1972

Die Lutherkirche erhält eine neue, flache Turmhaube

00.00.1972

Bau eines Pfarrhauses der Ev. luth. Gemeinde Am Sonnenblick

01.01.1973

Die Evangelische und Evangelisch-reformierte Gemeinde übergeben den gemeinsamen Kindergarten an der Bandwirkerstraße in die Obhut des Elberfelder Erziehungsvereins, der nun für alle evangelischen Kindergärten im Kirchenkreis Elberfeld die Trägerschaft hatt. Die Verwurzelung in den Gemeinden soll erhalten bleiben.

13.02.1973

Gemäß den Beratungen der BV soll im Bereich Parkstraße / Erbschloer Straße das Industriegebiet Blombach – Nord entstehen

19.03.1973

Baubeginn für Altenwohnungen des künftigen Diakoniezentrums Schenkstraße. Grundsteinlegung am 12.05.1973 und Richtfest am 28.11.1973.

21.04.1973

Der Ronsdorfer Heimatforscher Lothar König ist im Alter von 49 Jahren verstorben.

13.05.1973

Einweihung der Kleinkirche der Ev. luth. Gemeinde im Rehsiepen

10.08.1973

Erster Blutspendetermin der Bereitschaft Ronsdorf des Deutschen Roten Kreuzes. 105 Menschen spenden kostenlos Blut.

00.00.1973

Kahnfahrten auf dem Teich beim Ausflugslokal Zillertal im Gelpetal sind nicht mehr möglich.

15.01.1974

Auf Vorschlag der Bezirksvertretung wird die Erschließungsstraße des Industriegebietes Blombach – Nord Otto-Hahn-Straße und der nördliche Teil der Boxbergstraße Am grünen ‚Streifen benannt.

17.01.1974

Unter dem Dach der Evangelisch-reformierten Gemeinde gründet sich auf eine Initiative von Ulrich Halbach ein Gospelchor unter dem Namen „Musik 74“.

08.02.1974

Der Ronsdorfer Kommunalpolitiker Otto Kreitz ist verstorben.

01.04.1974

Die Kabelwerke Reinshagen GmbH feiern ihr 100jähriges Bestehen.

00.05.1974

Baubeginn des zweiten Bauabschnittes des Diakoniezentrums (Altenheim und Schwesternhaus)

01.08.1974

Die ersten Mieter ziehen in die Wohnungen des Altenheimes Diakoniezentrum Schenkstraße ein. Zuvor, im Mai, war Baubeginn für den zweiten Abschnitt und dessen Richtfest am 10.06.1974.

17.09.1974

In der Bezirksvertretung wird die Kindergarten-Situation in Ronsdorf besprochen. Stadtdirektor Friedel Platte stellt einen Plan zur Bedarfsdeckung vor.

06.10.1974

Horst Westmeyer wird Prediger der Freien evangelischen Gemeinde (bis 1977)

11.11.1974

Grafik-Designer Jo Budde macht sich mit einem Atelier selbstständig, aus dem sich später ein Atelier-Verlag entwickelt, der im Mai 1996 das „Ronsdorfer Sonntagsblatt“ aus der Taufe hebt.

00.00.1974

Die Betriebssportgemeinschaft Kabelwerke Reinshagen (später: BSG Delphi/Draka) richtet den ersten Freundschaftslauf aus.

00.00.1974

Professor Dr. Rolf Schmutzler übernimmt bis 1984 die Leitung des „Kurheims“ (früher Lungenheilstätte“.

00.00.1974

Gisela Herberg, geborene Sabel, übernimmt von ihrem Vater die Hirsch-Apotheke.

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